Die Meditation, in all ihren Facetten, wird seit Jahrtausenden als spirituelle Praxis zur Schaffung von innerem Frieden eingesetzt. Aber heute wird die Meditation ebenso wissenschaftlich unterstützt wie spirituell ausgeübt. Mit vielen positiven Studien im Rücken wissen wir genau, was Meditation für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden bedeutet. Die Wahrheit ist folgende: Wir können die gesündesten Lebensmittel essen, uns regelmäßig bewegen und auf Chemikalien in unseren Reinigungsmitteln und Kosmetika verzichten, aber wenn wir uns nicht um unseren Geist kümmern, werden wir nie 100% gesund sein. Stress ist wie Zucker für deine Seele; er zerstört deine Gesundheit von innen heraus. Wie bei deinen Fitnesszielen musst du mit der Meditation konsequent sein, um Ergebnisse zu sehen. Fange mit nur ein paar Minuten 1-2 mal am Tag an und entwickle dich von hier. Bist du nicht überzeugt?

 

Hier sind 11 gute Gründe, um der Meditation eine Chance zu geben:

1. Besseres Sozialleben

Meditation wird meistens allein durchgeführt, aber es stellt sich heraus, dass Meditation unser Gefühl der Verbindung zu anderen und deine emotionale Intelligenz erhöht. [1] Deine Freunde werden spüren, dass du präsenter bist.

2. Lebe länger

An den Enden deiner Chromosomen befinden sich Telomere, die dem Stück Plastik ähneln, das sich am Ende deiner Schnürsenkel befindet. Längere Telomere sind mit einer längeren Lebensdauer verbunden, und kürzere Telomere sind mit einer kürzeren Lebensdauer verbunden. Die Meditation hält die Telomerlänge aufrecht und reduziert den Stress auf zellulärer Ebene. [2]

3. Weniger Entzündungen

Entzündungen spielen eine große Rolle bei vielen der heutigen Gesundheitsprobleme. NFk-B ist ein Proteinkomplex, der eine wesentliche Rolle bei der Entzündungsreaktion des Körpers spielt. NFk-B-Entzündungen werden durch Meditation gesenkt. [3]

4. Lindert Schmerzen

Aufgrund der Fähigkeit der Meditation, Entzündungen zu reduzieren und ihrer allgemeinen beruhigenden Eigenschaften ist es naheliegend, dass es auch eine natürliche Methode zur Schmerzlinderung ist. Eine Studie zeigt deutlich, dass Meditation Schmerzen lindert. [4]

5. Stärkt das Immunsystem

Hast du das Gefühl, dass du immer mit einer Erkältung zu kämpfen hast? Dann gibt es gute Nachrichten. Meditation verbessert einige der Mechanismen, die unser Immunsystem steuern. [5]

6. Reduziert Angstgefühle

Es gibt viele Studien, die zeigen, dass Meditation hilft, Ängste zu reduzieren. Aber wie funktioniert es genau? MRT-Scans zeigen, dass die Meditation tatsächlich den Teil des Gehirns aktiviert und stärkt, der für die "Abkühlung" der Angst steht. [6]

7. Bessere Stimmung

Die Forschung zeigt, dass Meditation in vielen Fällen genauso effektiv - wenn nicht sogar effektiver - ist als Medikamente, wenn es darum geht, Depressionen und Angstzustände zu behandeln. Und noch besser: Meditation hat keine Nebenwirkungen! Meditation kann die Menge an grauer Substanz in den Teilen unseres Gehirns erhöhen, die unsere Stimmung kontrollieren. [7]

8. Verstärkte Konzentration

Hast du Schwierigkeiten aufmerksam zu sein oder leidest du unter ADHS-ähnlichen Symptomen? Regelmäßige Meditation ist mit erhöhter Aktivität in den Bereichen des Gehirns verbunden, die mit Gedächtnis und Fokus verbunden sind. [8]

9. Halte dein Gehirn in Topform

Neuroplastizität ist die Fähigkeit des Gehirns, sich zu regenerieren, indem es neue neuronale Verbindungen schafft. Wenn auch langsam abnehmend, erhöht Meditation die Dicke des präfrontalen Kortex des Gehirns, was den kognitiven Rückgang verlangsamt und die Neuroplastizität bewahrt. [9]

10. Verbesserte Selbstkontrolle

Meditation ist eine effektive Methode sich selbst zu kontrollieren und in sein Inneres zu schauen. Außerdem verringert sie impulsives Handeln. [10]

11. Weniger Stress

Meditation bekämpft Stress natürlich und effektiv und der Grund dafür ist nicht Magie. Meditation reguliert den Bereich des Gehirns, der Stress kontrolliert [11].

 

Also, wie viel sollte man meditieren?

Es stellt sich heraus, dass durchschnittlich 2,5 Stunden Meditation pro Woche ausreichen, um langfristige gesundheitliche Vorteile zu erreichen [12]. Dies entspricht 21 Minuten pro Tag, was bei vielen auf Widerstand stoßen mag. Allerdings braucht es einen Gedanken daran wie viel Zeit wir jeden Tag mit Social Media verbringen: Leicht bis zu 180 Minuten. Dann scheinen 21 Minuten wie die am besten verbrachten 21 Minuten, die wir einfach mit uns selbst verbringen und in denen wir etwas für unsere Gesundheit tun.

 

Quellen

[1] https://psycnet.apa.org/record/2008-14857-004

[2] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19735238

[3] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3494746/

[4] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3090218/

[5] https://academic.oup.com/scan/article/9/6/751/1664700

[6] https://academic.oup.com/scan/article/9/6/751/1664700

[7] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3541494/

[8] https://www.hindawi.com/journals/ecam/2010/132717/abs/

[9] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/)

[10] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4175373/

[11] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3705194/)

[12] https://jamanetwork.com/journals/jamainternalmedicine/fullarticle/1809754