Ein “Weihnachtstisch” wird natürlich nicht die ganze Diät zerstören. Die Sache ist jedoch, dass der Körper keinem Kalender folgt und deshalb genauso empfänglich ist, die überschüssigen Kalorien zu speichern, obwohl wir in unserer Weihnachtsstimmung sagen, dass wir es jetzt im Dezember verdienen. Sobald die Weihnachtszeit vorbei ist, haben viele zugenommen und sind deshalb gezwungen, die Frühlingsmonate damit zu verbringen, die überflüssigen Kilos wieder loszuwerden.

Was den genauen Inhalt diesen Buffets angeht, gibt es ein paar Do’s und Don’ts die zu beachten sind, wenn du dein Gewissen reinhalten willst. Zum Beispiel gibt es Speisen, die du als letztes ausschließen solltest; Lebensmittel, die so nahe der Natur sind wie möglich, wie Eier, Geflügel, Fisch, Käse, Nüsse und Beeren. Wie bereits bekannt ist, enthält Gemüse viele Vitamine und Mineralien und gleichzeitig wenig Kalorien. Aber wirf ein Auge auf die Salate, die serviert werden, und sorge dafür, dass das du dich nicht an Salaten mit Crème fraîche oder Mayonnaise verfrisst.

Der Weihnachtsschinken ist für viele der Höhepunkt. Nicht selten essen wir gern zu jedem Stück Schinken auch eine Scheibe Brot und noch süßen Senf dazu. Hier würde ich dir gern raten, wenigstens das sichtbare Fett des Schinkens wegzuschneiden und kurz zu überlegen, ob der Senf mit seinem Zuckeranteil wirklich so wichtig ist.

Die Liste über “Do’s” umfasst hauptsächlich Lachs, Hering, Truthahn und Eier, weil diese Lebensmittel eine gute Menge gesunde Fette enthält und reich an mit Nährstoffen und Proteinen sind. Lachs und Hering sind außerdem zwei Quellen für Omega-3-Fettsäuren, obwohl du mit dem Hering aufpassen solltest, weil er oft in Zucker eingelegt ist.  

Unabhängig von der variierenden Kalorienmenge sorgt kein Gericht oder Lebensmittel allein für eine Katastrophe. Du kannst natürlich jede Komponente genießen, aber mit Mäßigung. Wenn du irgendwo vollkommen loslegen solltest, ist es bei Rosenkohl, Grünkohl und Wurzelgemüse und nicht bei Lebensmitteln, die viele Kalorien enthalten, aber nicht satt machen.

Etwas Süßes zur Krönung des Ganzen ist keine Unmöglichkeit, wenn du dich an den Rest deiner Diät hältst. Entscheide gern vorher, was du dir gönnen darfst und in welche Mengen. Dann vermeidest du, dich an bedrohlichen, rumliegenden Süßigkeiten zu verfressen. Zum Beispiel ein paar Nüsse oder Schokoladenpralinen aus dunkler Schokolade, am besten 80-prozentig, da der Kakao uns mit Antioxidantien versorgt und unser Energieniveau und Sättigungsgefühl erhöht.

Bloß nicht den Alkohol vergessen. Die Einnahme von Alkohol sollte ein wenig begrenzt werden, weil er viele versteckte Kalorien enthalten kann.

Frage dich selbst, was du priorisieren magst, und versuche das Tempo beim Essen zu senken. Das Gehirn kann erst nach 20 Minuten Sättigung wahrnehmen. Vermeide es, den ganzen Tag vorher zu fasten, nur damit du dir diese Kalorien “leisten kannst”. Diese Strategie hat wahrscheinlich noch nie Erfolg gezeigt und eher zu einer erhöhten Einnahme von Kalorien geführt.

Do’s

  • Iss viel Salat wie Grünkohl und Rosenkohl
  • Iss gern Weihnachtsschinken, aber schneide das Fett weg
  • Fokussiere dich auf Lachs, Eier, Hering und Truthahn, die alle gute Eiweißquellen sind
  • Genieße ein paar Nüsse und dunkle Schokolade zum Nachtisch
  • Iss langsam und genieße!

Don’ts

  • In Dressing ertrunkenen Salat überspringen
  • Senf gern auslassen
  • Pass mit dem süß eingelegten Hering auf
  • Alkohol und zuckergesüßter Julmust
  • Weihnachtssüßigkeiten auslassen
  • Nicht vor dem Weihnachtsessen fasten